Freitag, 5. Februar 2010

Heinz Trökes bei Heimeshoff


Heinz Trökes gehörte in den fünfziger und sechziger Jahren neben Künstlern wie Ernst Wilhelm Nay, Willi Baumeister und Fritz Winter zu den führenden Vertretern der Nachkriegsmalerei in Deutschland. Bekannt wurde Trökes unmittelbar nach 1945 als Surrealist, doch schon bald gelangte er in Auseinandersetzung mit den neuen aktuellen Kunstströmungen zu einer lyrisch - poetischen Bildsprache, die das Naturvorbild transzendierte, ohne es jemals gänzlich aufzugeben. Bei aller formalen Freiheit und Abstraktion finden sich auf seinen Bildern zumeist lesbare Details, Transformationen des Gesehenen, Erinnerungen an landschaftliche Eindrücke, zeichenhafte, figürliche oder symbolische Elemente. Trökes lebte mehrere Jahre in Paris und auf Ibiza, unternahm zahlreiche Reisen in ferne Länder und bestritt über 150 Einzelausstellungen und 400 Ausstellungsbeteiligungen, die seine internationale Wertstellung widerspiegeln. Darüber hinaus nahm Heinz Trökes an derDocumenta I, II und III, der Biennale in Venedig und der Triennale in Mailand teil.
Die aktuelle Werkschau "Heinz Trökes: Heiterer Abend. Ölbilder und Aquarelle 1950 - 1985" in der Galerie Heimeshoff – Roger Schimanski würdigt einen Künstler und dessen Werk, der zu der Entwicklung der deutschen Kunstlandschaft mit seinem eigenen Schaffen, aber auch als Berater und Wegbereiter, im besonderen Maße beigetragen hat. (Quelle: Kurzinfo der Galerie)

Bis 27.02., Galerie Heimeshoff, Brigittastraße 7, Di., Do., Fr. von 12.00 - 18.00 Uhr, Sa. von 11.00 - 15.00 Uhr

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