Donnerstag, 17. Oktober 2013

Lilli Hill

Die Künstlerin Lilli Hill sprengt mit ihren barock-sinnlichen Frauenkörpern lustvoll das heutige Schönheitsideal. Für das Bild einer korpulenten nackten Frau im Spagatsprung erhielt sie 2008 im bundesweiten Kunstwettbewerb den Art.Award 08. Walter M. Gehlen, der Direktor der Art.Fair 21, zeigte sich bei der Preisverleihung beeindruckt: „Das Bild zieht einen durch die irritierende Mischung aus Selbstbehauptung und ernsthaftem Stolz, Entrücktheit und Trotz an. Die Künstlerin hat das Publikum mit ihrer offenbarenden Arbeit tief berührt: Es geht nicht darum, wie man aussieht, sondern dass das Leben etwas Wunderbares ist, dass man würdigen sollte.“ Besser kann man eine Beurteilung auch des Gesamtwerkes von Lilli Hill kaum formulieren.



Stationen • 1976 in Abay/Zentral-Kasachstan geboren, 1989-1992 Praktikum und Mitarbeit im Atelier von Konstantin Otapka, Privatausbildung in Malerei, 1993 Umzug nach Radevormwald/Deutschland, 2003-2007 Studium der Malerei bei Prof. Jürgen Störr, Grafik, Kunstgeschichte und Philosophie an der Bergischen Universität Wuppertal, Atelier in Berlin 

Auszeichnungen • 2008 ART.AWARD 08, Sonderausstellung auf der Kölner Kunstmesse ART.FAIR 21 

Ausstellungen 1989-1992 erste Ausstellungsbeteiligungen im „Kulturhaus“ in Karaganda, seit 2001 regelmäßige Ausstellungstätigkeit, u. a. Fördergemeinschaft Junge Kunst e.V. Bad Honnef, Kunstverein Eisenturm Mainz, KREATIV.QUARTIER Kunstraum Scheidt'sche Hallen Essen, Kunstverein Biberach, Osthaus-Museum Hagen, Rathausgalerie Aalen, Kallmann-Museum Ismaning 

Ausstellungsdauer bis 30. November 2013, Galerie Klaus kiefer, Rüttenscheider Str. 56, Di-Fr 11-18.30, Sa 11-14 Uhr


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