Dienstag, 28. Oktober 2014

Roland Topor - unvergessen

Zeichnungen und Linolschnitte aus den Jahren 1963 bis 1995

„1997 - siebzehn Jahre sind seit dem Tod von Roland Topor vergangen. Die langjährige freundschaftliche Zusammenarbeit mit dem berühmten Franzosen zählt zu den schönsten Erinnerungen meiner Galeristentätigkeit. Spontan entstand der Wunsch, auch ohne einen konkreten Anlass wie Geburts- oder Todestag dieses genialen Zeichners, Schriftstellers und Filmemachers zu gedenken und eine kleine, aber feine Auswahl seiner Werke zu zeigen. Seine grotesken, oft von makabrem Humor erfüllten Arbeiten setzen Ängste und Alpträume um, locken auf den zweiten Blick aber oft ein Schmunzeln oder gar Lachen hervor und entlasten so den Betrachter. Manch einer, der das Glück hatte, Roland Topor kennenzulernen, wird sich noch an dessen gellendes Lachen erinnern, sein unverwechselbares Markenzeichen.“ Mit diesen Worten fasst Klaus Kiefer Anlass und Intention seiner derzeitigen Ausstellung von kleinformatigen, feinen Zeichnungen und Linolschnitten von 1963 bis 1995 zusammen.
Searle, Freund, Künstlerkollege und Kenner von Topors Werk äußerte einmal: »Roland Topor ist ein menschliches Feuerwerk, das in alle Richtungen sprüht, krachend und aufrüttelnd, unterhaltsam und erschreckend.« Besser, so Klaus Kiefer, hätte man es nicht formulieren können, begegnen Sie ihm wieder in seinen Werken!
ROLAND TOPOR, unvergessen.  Zeichnungen und Linolschnitte aus den Jahren 1963 bis 1995
16. 09. bis 31. Oktober 2014
, Galerie Klaus Kiefer, Rüttenscheider Str. 56, Di-Fr. 11-18.30, Sa 11-13.30

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